Besuch der Sietzy-Holding in Heusenstamm

Besuch bei der Sietzy Holding GmbH

Die Fa. Sietzy mit Ihrem Tochterunternehmen ist ein schon seit 1973 in Heusenstamm ansässiges Familienunternehmen im Bereich des Stahlhandels. Durch die Spezialisierung auf verschiedene Nischenprodukte hat die Unternehmensgruppe ein kontinuierliches Wachstum vorzuweisen. Ich hatte das Glück, dass sich sowohl der schon im Ruhestand befindliche Herr Hans-Erich Sietzy als auch der Nachfolger und Geschäftsführer Herr Florian Sietzy sich für uns Zeit genommen haben. Am Anfang des Gespräches machte mich Herr Hans-Erich Sietzy darauf aufmerksam, dass er schon ein langjähriges Mitglied in der CDU ist, woraufhin ich den Mitgliedsantrag für ihn gar nicht rausholen musste…..

Derzeit beschäftigt die Sietzy-Unternehmensgruppe mehr als 40 Mitarbeiter, darunter auch drei Flüchtlinge. Man ist mit diesen sehr zufrieden und begrüßt die Bemühungen der Freien Demokraten das Thema Bildung auch in Hinblick auf Sprachkurse weiter in den Mittelpunkt der Politik zu stellen.
Wie viele andere Geschäftsführern von mittelständischen Unternehmen beklagt Herr Florian Sietzy die immer weiter zunehmende Regelungsdichte. Dies betrifft nicht nur die kontinuierlich steigenden Anforderungen im Bereich der Arbeitssicherheit als auch den stark wachsenden „Zertifikate-Wahn“. Den Punkt auf das I hat in diesem Jahr die DSGVO gesetzt.

 

Des Weiteren wünscht sich Herr Florian Sietzy einen Glasfaseranschluss. Vor geraumer Zeit hat er schon einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser geschlossen. Aufgrund der noch nicht ausreichenden Anzahl von Unternehmen hat aber leider die Deutsche Glasfaser derzeit die Ausbaupläne auf Eis gelegt. Hier möchten wir  in Heusenstamm am Ball bleiben, so dass auch die mittelständischen Unternehmen einen Glasfaseranschluss zu vertretbaren Kosten erhalten werden.
Ich selbst kenne die Fa. Sietzy bzw. das Tochterunternehmen Westeisen aus der Zeit als man noch vorwiegend Baustahl vertrieben hat. Es ist schön zu sehen, wie sich dieses Unternehmen so erfolgreich entwickelt hat und auch den Sprung in die nächste Generation geschafft hat. Gerne würde man auch noch weiter expandieren. Dies scheitert leider auch an den zu engen Vorgaben im Bebauungsplan, die einen Neubau einer zusätzlichen Halle derzeit nicht wirtschaftlich möglich machen. Dies ist ein Beispiel für zu viele Hindernisse für vorwiegend mittelständische Unternehmen, die leider auch bei Unternehmern das Gefühl erzeugen, dass Industrie nicht so gewollt ist, wie man das sich eigentlich wünscht.
Ich wurde begleitet von unserem Stadtverordneten, Herrn Dr. Rudolf Benninger, und Alexander Jungmann, der netterweise auch die Fotos gemacht hat.